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RTK-Ratgeber
RTK korrigiert die Satellitenpositionierung eines Mähroboters mit virtuellen Grenzen. Prüfen Sie lokale Antenne, Netzwerkkorrektur, Empfang und Kartierung vor der Auswahl.
Drei Aufgaben unterscheiden
- Orten
Positionierung und Karte: Wo befindet sich der Roboter?
- Erkennen
Sensoren und Software: Was erkennt er in seiner Umgebung?
- Schneiden
Mähwerk und Gehäuse: Welches Gras kann er erreichen?
RTK ist eine Korrektur, keine pauschale Garantie
RTK steht für Real Time Kinematic. Korrekturdaten verbessern eine aus Satellitensignalen berechnete Position. Die angegebene Genauigkeit hängt vom System und seinen Betriebsbedingungen ab. Sie garantiert keinen dauerhaft zentimetergenauen Schnitt an jeder Rasenkante.
Trennen Sie im Vergleich Positionierung, Hinderniserkennung und tatsächlich erreichbare Schnittkante. Gute Ortung beseitigt weder die im Handbuch geforderten Abstände noch notwendige Nacharbeiten.
Lokale Antenne oder Network RTK
Ein RTK-System kann eine Referenzantenne im Garten verwenden. Dann sind Halterung, Versorgung beziehungsweise Verkabelung und Standortvorgaben zu prüfen. Navimows Installationsleitfaden betont einen stabilen Träger und freie Sicht zum Himmel.
Andere Konfigurationen erhalten Korrekturen über ein Netzwerk. Die Supportseite zum Navimow i2 AWD beschreibt einen Betrieb ohne lokale Antenne und eine Verfügbarkeitsprüfung per Postleitzahl. Übertragen Sie dies nicht auf alle Navimow-Modelle: Referenz, Land, Abdeckung, Softwarestand und Leistungsbedingungen müssen passen.
Empfang auf der gesamten Fläche untersuchen
Markieren Sie Bäume, Gebäude und enge Verbindungen auf dem Gartenplan. Eine geeignete Station belegt nicht die Eignung jeder Mähzone. Fragen Sie, wie das Modell den Empfang prüft und bei unzureichender Positionierung reagiert. Zusätzliche Sensoren sollten konkret benannt sein.
Speichern Sie Ergebnisse einer verfügbaren App-Diagnose. Bei unklarer Eignung helfen ein Plan für den Hersteller oder eine Prüfung vor Ort. Die Anzahl der Bäume oder das Schlagwort Hybridnavigation reichen für eine belastbare Entscheidung nicht aus.
Station, Unterstand und Karte zusammen planen
Bestimmen Sie den Stationsplatz nach Anleitung, bevor Sie einen dekorativen Unterstand kaufen. Der Support zur Navimow-i1-Serie rät bei Fremdunterständen wegen des GNSS-Signals von Metall ab. Das ist eine serienbezogene Vorgabe, keine universelle Bauanleitung.
Legen Sie anschließend Grenzen, Sperrbereiche und Verbindungen nach Modellvorgaben an. Kontrollieren Sie die erste Fahrt und Rückkehr, besonders zwischen Zonen. Eine veränderbare Karte erspart gegebenenfalls Kabelarbeiten, aber nicht die Vorbereitung und Einrichtung.
Kosten und Fehlermeldungen richtig einordnen
Erfassen Sie Installationszubehör und benötigte Dienste im Angebot. Prüfen Sie Umfang und Laufzeit enthaltener Leistungen. Eine 4G-Verbindung für Diebstahlfunktionen ist nicht automatisch der RTK-Korrekturdienst. Eine unterbrochene App-Verbindung beweist ebenso wenig einen Positionsverlust.
Notieren Sie bei einem Stopp Meldung, Ort und Bodenzustand. Folgen Sie der Fehlerdiagnose im Handbuch, bevor Sie Station und Karten verändern. Vergleichen Sie RTK, LiDAR und Kabel anhand der Gartenbedingungen und des akzeptierten Installationsaufwands, nicht anhand einer pauschalen Technologierangfolge.
Quellen und Herstellerdokumentation
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FAQ
Ist immer eine RTK-Antenne nötig?
Nein. Manche kompatiblen Konfigurationen nutzen Netzwerkkorrekturen. Modell, Land, Abdeckung und Leistungsbedingungen prüfen.
Ersetzt RTK die Hinderniserkennung?
Nein. Positionierung und Erkennung haben verschiedene Aufgaben. Sensoren und Grenzen des Modells prüfen.
Ist RTK immer schneller installiert als ein Kabelgerät?
Nein. Empfang, Garten, Montage und Kartierung bestimmen den Aufwand. Eine allgemeingültige Dauer gibt es nicht.
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